Unbestreitbar: Der Klimawandel ist da (11.12.2009)
Rekordtemperaturen, schmelzende Gletscher, steigender Meeresspiegel – dass sich das Weltklima ändert, lässt sich kaum mehr bestreiten. Der nachfolgende Beitrag informiert Sie über
• messbare und beobachtete Klimaänderungen,
• Prognosen zur weiteren Entwicklung des Weltklimas,
• Grenzen der Belastbarkeit.
Analyse: Aktuelle Klimaschutzziele reichen nicht (05.12.2009)
Mehr nicht: Das globale Budget für CO2 - ein Lösungsansatz
Um gefährlichen Klimawandel zu verhindern, muss die internationale Staatengemeinschaft den Ausstoß von CO2 aus fossilen Quellen durch Festlegung eines globalen Budgets begrenzen. 750 Mrd. Tonnen sollte es nicht übersteigen. Da das Globalbudget gerecht auf alle Staaten verteilt wird, eignet sich der Budgetansatz als Grundlage für einen neuen Weltklimavertrag.
Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung WBGU hat ein Fact-Sheet erstellt, in dem die wesentlichen Sachverhalte und Schlussfolgerungen dieses Ansatzes dargestellt sind.
Klimawandel: Wo stehen wir? - eine aktuelle Diagnose führender Klimaforscher (25.11.2009)
Der Klimawandel vollzieht sich schneller als erwartet. Die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ist dringend erforderlich, sagen Wissenschaftler. Im Vorfeld von Kopenhagen - aber auch angesichts der Dringlichkeit des Handelns - fassen 26 Wissenschaftler den Stand der Erkenntnisse in dem Bericht "The Copenhagen Diagnosis" zusammen.
"Dies ist der letzte wissenschaftliche Aufruf, den Klimaschutz-Zug in Kopenhagen nicht zu verpassen", so der Kommentar des renommierten Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber über diesen Bericht.
WWF warnt: Deadline für Klimawende rückt näher- fünf Jahre höchstens (20.10.2009)
Forscher definieren Grenzen für die Erde, die die Menschheit nicht überschreiten sollte (24.09.2009)
„Die Belastung des Erdsystems durch den Menschen hat ein Ausmaß erreicht, bei dem plötzliche globale Veränderungen der Umwelt nicht mehr auszuschließen sind. Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb bestimmter kritischer und fester Grenzen der Umwelt agieren und die Natur der klimatischen, geophysikalischen, atmosphärischen und ökologischen Prozesse im Erdsystem respektieren“, sagt der Hauptautor einer neuen Studie, Johan Rockström. Das Überschreiten dieser Grenzen könne sich verheerend auf die Menschheit auswirken, sie zu respektieren aber gute Zukunftsaussichten sichern.
Online: Wie verändern sich Naturschutzgebiete durch den Klimawandel
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zeigen im Internet, wie der Klimawandel die Naturschutzgebiete Deutschlands verändern könnte.
Auf der Internetseite „Klimawandel und Schutzgebiete“ sind Kennwerte des bisherigen regionalen Klimas und zwei Zukunftsszenarien für über 4000 Schutzgebiete interaktiv abrufbar.
Neue Publikation des UBA: Warum ändert sich das Klima? (10.09.2009)
Töpfer: Klimakrise jetzt lösen, sonst wird sie unbeherrschbar (31.08.2009)
Der frühere Leiter des UN-Umweltprogramms UNEP, Klaus Töpfer (CDU), will den Unternehmen beim Kampf gegen den Klimawandel die technische Umsetzung umweltpolitischer Ziele nicht mehr vorschreiben. „Wir verzetteln uns in technischen Alternativen, für deren Beurteilung der Staat keine wirkliche Qualifikation hat“, sagte Töpfer in einem Interview mit der Zeitung „Das Parlament“, die sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit dem Schwerpunkt „Nachhaltiges Wirtschaften“ beschäftigt.
Was ist Klima, wie und wodurch wird es beeinflusst?
Als Klima bezeichnet man den durchschnittlichen Zustand der Atmosphäre an einem Ort auf der Basis von Messungen über einen längeren Zeitraum. Das Klima ist ein hochkomplexes System aus einer Verknüpfung verschiedener Einflussgrößen, u.a. aus der Atmosphäre, den Ozeanen, den Land- und Eismassen sowie der Biosphäre. Ein größerer Bereich mit gleichen klimatischen Bedingungen wird als Klimazone bezeichnet.
Die Atmosphäre besteht zu etwa 78 Prozent aus Stickstoff, zu 21 Prozent aus Sauerstoff und zu knapp 1 Prozent aus Edelgasen. Dazu kommt eine Gruppe von Gasen, die zusammen gerade einmal 0,1 Prozent ausmachen, ohne die es jedoch kein Leben auf der Erde gäbe: Die Treibhausgase.
Bildquelle: Wikipedia
Seit der Industrialisierung ist die Menge an Treibhausgasen in der Atmosphäre deutlich geklettert. Laut dem im Frühjahr 2007 veröffentlichtem Report des Weltklimarates (IPCC) steigt die Erdtemperatur allein in den nächsten zwei Jahrzehnten um 0,4 Grad.
Korrelation des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre zur Temperatur
Die so genannte Vostok-Eiskurve zeigt eine enge Verbindung zwischen CO2-Konzentration und Temperaturentwicklung während der letzten 160.000 Jahre, chemisch gemessen aus fossilen Luftbläschen im antarktischen Eis.
Wie und wodurch beschleunigen wir den Klimawandel?
Der Grund für die globale Erwärmung: Der Mensch erzeugt Energie vor allem durch das Verbrennen von fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Erdgas). Dadurch entsteht Kohlendioxid (CO2), das zusammen mit anderen Treibhausgasen (Methan, Distickstoffoxid, fluorierte Kohlenwasserstoffe und Fluorchlorkohlenwasserstoffe) den natürlichen Treibhauseffekt verstärkt und die Atmosphäre aufwärmt.
Klimaänderungen sind bereits in vollem Gange
Die weltweite Durchschnittstemperatur ist im vergangenen Jahrhundert um 0,6 °C angestiegen. Was für den Laien nicht viel erscheint, alarmiert die Wissenschaftler: Steigen die Temperaturen weiter, hätte dies, auch in unseren Breiten, dramatische Folgen für die Natur und den Menschen. Die 1990er Jahre waren das wärmste Jahrzehnt im 20. Jahrhundert und 1998 das wärmste Jahr seit Beginn der systematischen Klimaaufzeichnungen.
Gewaltige Vulkaneruptionen können massiv in das Weltklima eingreifen und es über Jahre beeinflussen. Der Ausbruch des Tambora in Indonesien hat dies eindrucksvoll bewiesen: Das Jahr 1816 ist als Jahr ohne Sommer in die Geschichte eingegangen.CLISP: Klimawandel in den Alpen wird eine Herausforderung (12.09.2011)
Wissenschaftsportal gibt Überblick über Klimawissen (26.07.2011)
Was geschieht mit unserem Klima? Was sind die Folgen des Klimawandels? Und was lässt sich aus Sicht der Wissenschaft dagegen tun? Das Portal www.klimanavigator.de, das am Montag online gegangen ist, will einen schnellen Zugriff auf das Klimawissen bieten und einen Überblick über die klimarelevante Forschung sowie über Klimawandel und Klimaanpassungsinitiativen vermitteln.
Großtechnische Eingriffe in globale Umweltprozesse – hilft Geo-Engineering dem Klima? (22.06.2011)
Klimawandel bedroht Boom-Städte am meisten (11.04.2011)
Studie zeigt Klimavariabilität von der Eisenzeit bis heute (14.01.2011)
Munich Re beleuchtet auf der Expo Chancen und Risiken des Klimawandels (23.06.2010)
Green Brands Studie 2010: Die Sorge um den Klimawandel wächst (18.06.2010)
Für den Wetterdienst hat der Klimawandel eine eindeutige Tendenz: bergauf (27.04.2010)
Bundesamt für Naturschutz legt Thesenpapier zu Klimaschutz und Landnutzung vor (16.10.2009)
Klimawandel im Internet - WWF unterstützt UNO und Google Earth (07.10.2009)
Ökologische Überschuldung: Erde im Minus (21.09.2009)
Millennium Institute sieht Klimawandel als größte Herausforderung für die Welt: handeln! (03.08.2009)
Green Markets: UBA-Konferenz berät über nachhaltige Wohlstandsmodelle
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